Aktuelle Beiträge aus allen Rubriken
Unternehmensteuer 12.08.2026
Das Verbot des Sonderbetriebsausgabenabzugs bei Auslandsbezug nach § 4i S. 1 EStG greift auch dann, wenn die Sonderbetriebsausgaben im Rahmen einer ausländischen Gruppenbesteuerung nicht direkt als Abzugsposten in die Steuerbemessungsgrundlage einfließen, sondern mit korrespondierenden Einnahmen verrechnet werden. Dies gilt insbesondere auch für die niederländische "fiscale eenheid", bei der gruppeninterne Transaktionen nicht separat ausgewiesen werden, aber dennoch das steuerliche Ergebnis beeinflussen.
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Verfahrensrecht 12.08.2026
Das Bundesfinanzministerium hat den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung einer Kassenpflicht und einer elektronischen Belegpflicht vorgelegt. Darüber hinaus enthält der Entwurf zahlreiche weitere Maßnahmen zur Verschärfung des steuerlichen Kontroll- und Sanktionsregimes sowie zur Digitalisierung von Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten.
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Internationales Steuerrecht 12.08.2026
Der BFH legt dem EuGH die Frage vor, ob im Fall der grenzüberschreitenden Fusion die pauschale Bemessung nicht abziehbarer Betriebsausgaben in Höhe von 5 % des Verschmelzungsgewinns mit Art. 7 Abs. 1 der Fusionsrichtlinie vereinbar ist.
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Unternehmensteuer 12.08.2026
Die Bundesregierung hat am 22.07.2026 den Regierungsentwurf für ein Jahressteuergesetz 2026 (JStG 2026) verabschiedet und damit das Gesetzgebungsverfahren gestartet. Der Entwurf bringt eine Vielzahl punktueller Anpassungen im Steuerrecht, mit Schwerpunkt auf technischen Klarstellungen, Änderungen aufgrund von Rechtsprechung und Digitalisierung. Hervorzuheben sind Anpassungen im Bereich der Quellensteuerverfahren, die Kodifizierung der Kaufpreisaufteilung bei Immobilien, Änderungen bei der umsatzsteuerlichen Organschaft und im Lohnsteuerabzugsverfahren. Gegenüber dem Referentenentwurf gab es nur kleinere Änderungen.
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Transfer Pricing 06.08.2026
Prüfungspraxis im Wandel: weniger Prüfungen, höhere Anpassungen und datenbasierte Fallauswahl
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Rechnungslegung 06.08.2026
Eine nach § 6b Abs. 3 S. 1 EStG gebildete Rücklage kann nicht mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts des Anlagevermögens (Reinvestitionsobjekt) verrechnet werden, wenn Deutschland das Besteuerungsrecht an den stillen Reserven des Reinvestitionsobjekts aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens mit einem ausländischen Staat nicht zusteht.
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