Aktuelle Beiträge aus allen Rubriken

Indirekte Steuern/Zoll 22.07.2024

EuGH: Gutscheine über elektronische Leistungen in Vertriebsketten

​Kann es für die Einstufung eines Gutscheins über
an Verbraucher zu erbringende, elektronische Leistungen als Einzweck-Gutschein auf die vorausgehenden, grenzüberschreitenden Gutscheinübertragungen im zwischenunternehmerischen Bereich ankommen?

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Indirekte Steuern/Zoll 22.07.2024

EuGH: Keine Steuerbarkeit von Innenumsätzen innerhalb des Organkreises

​Innenleistungen sind nichtsteuerbar. Der EuGH bestätigt das tradierte Rechtsverständnis und führt aus, dass ein Gruppenmitglied kein von der MwSt-Gruppe getrennter Steuerpflichtiger ist. Zu beachten ist, dass das Recht auf Vorsteuerabzug der Gruppe selbst und nicht deren Mitgliedern zusteht.

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Rechnungslegung 18.07.2024

FG Hamburg: Ertragsteuerliche Wirkungen eines Cash-Pools

Ein Cash-Pool führt nicht zwingend zu der Annahme von Darlehensverträgen, sondern es muss im Einzelfall ermittelt werden, ob Darlehensverträge abgeschlossen wurden. Grundsätzlich haben Gesellschafter und Gesellschaften die freie Entscheidung, wie sie ihre Beziehungen vertraglich gestalten, z.B. ob sie zusätzlich private Verträge, insbesondere Darlehensverträge abschließen oder ob sie Zahlungen über Entnahmen und Einlagen regeln.
Die Verpflichtung, das Risiko bei der Bildung von Rückstellungen vorsichtig zu bewerten, gilt insbesondere, wenn die Situation insgesamt aufgrund von mehreren noch anhängigen Zivilprozessen und erfolgten Überkreuzaufrechnungen sehr unübersichtlich geworden ist

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Steuerrecht 18.07.2024

BFH: Zweitwohnungssteuer als Kosten der Unterkunft für eine doppelte Haushaltsführung

​Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich in seinem Urteil vom 13. Dezember 2023 (Az. VI R 30/21) mit der Frage beschäftigt, ob die von einigen Gemeinden „für das Innehaben einer weiteren Wohnung neben der Hauptwohnung“ erhobene Zweitwohnungssteuer als tatsächliche Kosten der Unterkunft oder als sonstige notwendigen Mehraufwendungen anzusehen ist.

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Steuerrecht 17.07.2024

BMF: Der Begriff des wirtschaftlichen Arbeitgebers bei grenzüberschreitender Arbeitnehmertätigkeit im Sinne des Doppelbesteuerungsabkommens

Infolge einer zunehmenden Flexibilität des Arbeitsmarktes und der damit nicht nur einhergehenden klassischen Arbeitnehmerentsendungen, sondern auch anderen Formen der Arbeitnehmerüberlassung innerhalb derselben multinationalen Unternehmensgruppe ist es nicht nur für die Zuweisung der Besteuerungsrechte relevant zu klären, welches Unternehmen als Arbeitgeber im Sinne des Doppelbesteuerungsabkommens und damit als wirtschaftlicher Arbeitgeber anzusehen ist. Zu prüfen ist auch, wer in der Folge zum Lohnsteuerabzug verpflichtet ist. In dem überarbeiteten Schreiben zur steuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen vom 12. Dezember 2023 hat sich das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ausführlich zum Begriff des wirtschaftlichen Arbeitgebers geäußert und erweiterte Dokumentationspflichten präzisiert.

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Steuerrecht 17.07.2024

DBA: Steuerliche Erleichterung für im Homeoffice tätige Grenzpendler

​Deutschland hat sich mit Luxemburg und Österreich auf Änderungsprotokolle zum Doppelbesteuerungsabkommen geeinigt, die unter anderem steuerliche Erleichterungen für Grenzgänger mit sich bringen. Die Änderungsprotokolle sind seit Januar 2024 anwendbar.

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